21. Januar 2018

Das Reich der sieben Höfe - Dornen und Rosen

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Autor/in: Sarah J. Maas
Preis als ebook: 14,99€
Seitenzahl: 480 Seiten 
Erscheinungsdatum: 10.02.2017
Verlag: dtv
Hier könnt ihr das ebook kaufen
Bewertung: 3,5 von 5 Pandas




Ein legendäres Reich. Ein Fluch. Und eine große Liebe, die entweder die Rettung bedeutet oder alles in den Abgrund ziehen wird.



Die junge Jägerin Feyre wird in das sagenumwobene Reich der Fae entführt. Nichts ist dort, wie es scheint. Sicher ist nur eins: Sie muss einen Weg finden, um ihre Liebe zu retten. Oder ihre ganze Welt ist verloren.


Ich glaube es gab im letzten Jahr kaum ein Buch, das so enorm gehyped, aber auch diskutiert wurde. Aus diesem Grund, hatte ich bisher auch einen gigantischen Bogen darum gemacht, denn es gibt viele Hype-Bücher, die mich so überhaupt nicht begeistern konnten. Bei dem ersten Band von "Das Reich der sieben Höfe" bin ich nach wie vor sehr unentschlossen, besonders nachdem ich bereits den 2. Band gelesen habe. 
Einerseits hat mich dieses Buch so sehr gefesselt und die Seiten sind gerade so verflogen, da es wirklich gut geschrieben ist. Ich mochte gerade daran, dass die Umgebung und die Charaktere sehr detailliert beschrieben waren, so dass man als Leser nicht nur das Buch las sondern parallel auch einen Film im Kopf ablaufen hatte. 
So gut ich es auch geschrieben fand, muss ich doch erwähnen, dass ich die Sexszenen in dem Buch etwas cringey fand. Denn mal ganz ehrlich, ich bin absolut kein Fan von skurrilen Umschreibungen und mir läuft es eiskalt den Rücken runter, wenn ich dann Dinge wie "mächtige männliche Pracht" lese. Damit sind wir auch schon bei einem kleinen Thema, bei dem ich weiß, ja es gehört zum Buch und sollte deswegen nicht der Rede Wert sein. Aber mir persönlich hat es einfach nicht gepasst, dass es am Hof des Frühlings einen Feiertag Namens "Calanmai" gibt, an dem sich die Männer einfach irgendeine Frau für eine Nacht schnappen können und diese es auch noch als Ehre empfindet, ausgewählt worden zu sein. An diesem Punkt ging mir auch die Protagonistin Feyre gewaltig auf den Keks, auch wenn ich sie bis dahin eigentlich mochte. Denn sie setzt sich über alle Warnungen hinweg und geht auf dieses Fest, um ihren Willen um jeden Preis durchzusetzen, egal wie gefährlich es wird. Nur um am Ende dann auf jede Fae eifersüchtig zu sein, weil sie Tamlin zu Diensten sein darf. Wenn ihr mich fragt, litt die Gute ordentlich an dem Stockholm Syndrom, denn ich kann es mir beim besten Willen nicht anders erklären, wie man sich so leicht damit abfinden kann aus seinem Leben, auch wenn es nicht das Beste war, gerissen zu werden und sich dann so schnell seinem "Entführer" an den Hals zu werfen. An dieser Stelle folgt aber ein großes ABER, denn ich muss gestehen, ich mochte Tamlin über lange Zeit hin weg sehr gerne, da er ihr nicht wirklich etwas tat und auch ein weitestgehend freies Leben ermöglichte. Es gab sogar Zeiten, da hab ich einfach nur den Kopf geschüttelt, wieso sich Feyre gegenüber Tamlin so verhält, da er ja trotz dem ganzen drum herum irgendwie nur ihr bestes wollte. 
Aber genug zu den Charakteren, denn jedes weitere Wort, dass ich darüber schreibe, wieso ich anfing Tamlin zu hassen und auch über Rhysand wäre ein Spoiler und spoilern ist ein absolutes NO GO! Und dafür ist das Buch einfach zu gut, auch wenn sich die erste Hälfte nach dem Einstieg ein wenig zieht, so tut man sich definitiv einen Gefallen, weiter zu lesen, denn ab der 2. Hälfte wurde es wirklich spannend und ich konnte einfach nicht mehr aufhören zu lesen. 

Mein Fazit:
"Das Reich der sieben Höfe - Dornen und Rosen" ist ein Buch, an dem es einige Dinge gab, die mich störten, aber das mir dennoch einige schöne Lesestunden bereitet hatte. Und ich denke hier ist es ganz gut, einfach die Meinungen anderer zu ignorieren und sich selbst ein Bild zu machen. 

Die Leseprobe findet ihr auf der Verlagswebseite.



>>Morgen. Es würde ein Morgen geben. Und eine Ewigkeit. Zeit genug, um zu erkennen, was ich unter dem Berg verloren hatte.<<






10. Januar 2018

Prinzessin Fantaghiro. Im Bann der Weißen Wälder

https://www.carlsen.de/sites/default/files/styles/layer_480/public/produkt/cover/9783646603422.jpg?itok=6PW78znh


Autor/in: Jennifer Alice Jager
Preis als ebook: 3,99€
Seitenzahl: 260 Seiten 
Erscheinungsdatum: 07.12.2017
Hier könnt ihr das ebook kaufen
Bewertung: 4 von 5 Pandas



**Eine Prinzessin mit dem Mut eines Kriegers** 



Fantaghiro ist nicht nur die Jüngste von drei Königstöchtern, sondern auch die Wildeste. Tagtäglich setzt sie sich über alle Regeln des Hofs hinweg, reitet, liest Bücher und streift oft stundenlang in den verbotenen Weißen Wäldern umher. Das geht schließlich so weit, dass ihr Vater sie auf dem königlichen Ball des Nachbarlands nicht als seine Tochter vorstellen möchte. Für Fantaghiro kein Problem. Ohne zu zögern schneidet sie sich ihr schönes Haar ab und gibt sich als Stallbursche aus, um ihre Schwestern begleiten zu können. Als sie dann aber unterwegs angegriffen werden, steht sie plötzlich vollkommen alleine und nur mit einem Stock bewaffnet dem gut aussehenden Schwertkämpfer Alessio gegenüber – und der hält sie für einen Jungen…



Das erste, was ich von diesem ebook gesehen habe, war das Cover und ich wusste direkt: DAS MUSST DU HABEN!
Hier kommt allerdings schon das aber, denn irgendwie habe ich anhand des Covers im ersten Moment an eine vollkommen andere Geschichte gedacht, da es eben doch all den anderen Covern ähnelt, in denen es um eine Prinzessin geht und eigentlich trifft das hier ja auch zu. ABER meiner Meinung nach passt das Cover, auch wenn ich es wunderschön finde, nicht so ganz zu Fantaghiro, denn sie ist nicht, wie man sich eine klassische Prinzessin vorstellt. Fantaghiro ist eine starke, junge Frau, die sich für nichts zu Schade ist und sich für ihre Überzeugungen einsetzt.
Im Laufe des Buches entwickelt sie sich, zu meinem Leidwesen, allerdings von Zeit zu Zeit immer näher in die Richtung einer klassischen Prinzessin. Einerseits fand ich das total schade, denn ich mochte ihre Ansicht, dass man alles schaffen kann, egal woher man kommt, wie man Aussieht oder welches Geschlecht man hat. Andererseits konnte ich mich, sobald ich mich daran gewöhnt hatte, recht gut damit arrangieren, da es der Geschichte nicht wirklich einen Abbruch getan hat, sondern eher förderlich war, da mir von vornherein klar war, dass es irgendwann eine Liebesgeschichte geben wird. Und ich glaube, wäre Fantaghiro zu 100% so geblieben, wie sie zu Beginn war, wäre auch diese Liebesgeschichte nicht so geworden wie sie heute im Buch zu lesen ist. Und diese hätte ich definitiv nicht missen wollen, denn in meinen Augen ist es ein elementarer Bestandteil der Handlung, welcher letzen Endes alles zum Guten wendet.
Ehrlich gesagt hat mich die Liebesgeschichte hier auch fast zum heulen gebracht, denn die Autorin hat einen Schreibstil, der einem wunderschöne Bilder in den Kopf setzt/einen direkt in die Geschichte hineinzieht, sodass man das Gefühl hat, man würde nicht mehr zu Hause in seinem Bett sitzen, sondern wäre bei den Charakteren in Ambrien, Taskana oder im weißen Wald und müsste alles als stiller Beobachter mit ansehen ohne die Chance zu habe irgendwie eingreifen zu können. Obwohl ich so gefesselt von der gesamten Geschichte war, war mir das Buch zu kurz. Und dies zurecht, denn ich hätte mir gewünscht, dass manche Szenen, insbesondere die, in denen wirklich etwas passiert, nicht ganz so knapp abgehandelt worden wären. 

Mein Fazit:
Auch wenn ich das Original nicht kenne, so war es dennoch eine wirklich schöne Geschichte, die ich, auch wenn der letzte Funke nicht ganz Übergesprungen ist, wirklich gerne gelesen habe.



>>Wenn man nicht ab und an mal innehielt, aus dem Fenster schaute und zuließ, dass die Blätter im Wind, der Duft der Blumen oder die Figuren in den Wolken einem ein Lächeln auf die Lippen zauberten, was hatte man dann noch vom Leben?<<






20. Dezember 2017

Mein Seelentier

Wie ihr bereits am Titel des Beitrags erkennen könnt, geht es heute um mein Seelentier. 😊


Aber zuerst einmal, was ist ein Seelentier und woher stammen sie?
Ein Seelentier, ist im Grunde ein ganz normales Tier, nur dass diese eine ganz besondere Beziehung zu einem Menschen haben und damit sein tierischer Wegbegleiter ist. Die Seelentiere stammen, wenn würde es nach den letzten Tagen noch Überraschen, aus "Der Mitreiser und die Überfliegerin" von Mira Valentin. 

Da ihr nun ungefähr wisst, was ein Seelentier ist, darf ich euch endlich meines vorstellen.😄
Mein tierischer Begleiter ist  mittlerweile etwas über 1 Jahr alt und hört auf den Namen Chai. 
Er kam zu mir, da war er gerade 2 Monate alt, da seine vorherige Besitzerin ihn und seine Geschwister unbedingt abgeben wollte. Und als ich ihn gesehen habe, konnte ich einfach nicht anders, als dieses kleine Wesen mitzunehmen und es lieb zu haben. Dies hat sich auch seit dem nicht geändert, sondern wird von Tag zu Tag mehr, denn auch wenn dieser kleine Frechdachs mal Dinge tut, die er nicht tun sollte, so kann man ihm nicht lange böse sein. Dies mag vielleicht auch an seinem Welpenblick liegen, denn er bereits recht früh perfektioniert hatte und dem ungelogen bisher niemand widerstehen konnte. 😅 Aber ein Grund dafür ist auch, dass ich ihn, weil er so jung war, teilweise noch mit der Flasche aufgezogen habe und irgendwie schweißt das extrem zusammen, wenn man dafür verantwortlich ist, dass so ein kleines Tierchen eine Chance bekommt. Und natürlich hat man gegenüber jedem Hund eine Verantwortung, aber es ist nochmal viel intensiver, wenn ein kleines Fellknäuel sogar noch versucht an eurem Finger zu nuckeln. Aber er ist auch ein kleiner Trotzkopf, der es nicht so gerne sah, das Frauchen an ihrem Blog bastelte oder gelesen hat. Es gab da mal eine Situation, da hat er sich einfach mitten auf meinen Laptop gesetzt, während ich gerade etwas tippen wollte und hat versehentlich einen Post hochgeladen, der in etwa so aussah: "ejgehgiehjkwfjeg95mv".😂
Mittlerweile hat er sich aber daran gewohnt und legt sich anstatt auf meinen Tolino oder meinen Laptop auf mich und schläft oder versucht sich als Tröster, wenn ich wegen einem Buch auf einmal losheule.
Und ehrlich gesagt, fällt es mir mittlerweile mega schwer, irgendwo länger ohne ihn hinzufahren, da er mir einfach total fehlen würde und ich weiß auch aus Erzählungen meiner Mutter, dass er sobald ich zu lange weg bin, anfängt nach mir zu suchen.
Ich hätte nie damit gerechnet, dass ich zu einem Hund wirklich so eine starke Bindung aufbauen würde. Besonders da ich auch vor Chai mit anderen Hunden zusammen gelebt habe und es da noch nie so war. 















18. Dezember 2017

ZIRKUSSNACKS zu "Der Mitreiser und die Überfliegerin" von Mira Valentin Part 3

Pferdeleckerchen

Wie ihr schon lest, habe ich mich diesmal an etwas versucht, dass eigentlich eher für Pferde gedacht ist, als für den Menschen. Aber der Mensch könnte es durchaus essen. Allerdings kann ich nach meinem Selbstversuch verraten, dass es definitiv besseres gibt.😅

Das braucht ihr:
  • 300 g Haferflocken 
  • 2 bis 3 Möhren 
  • 1 Apfel 
  • 100 g Honig 
  • 200 G Mehl
Zuerst raspelt ihr die Karotten und die Äpfel (diese könnt ihr, wenn ihr sie nicht geraspelt wollt, auch in eine kleine Stücke schneiden). Anschließend gebt ihr Mehl, Haferflocken und Honig hinzu und vermischt das zu einem festen Teig.

Aus eurem Teig rollt ihr nun kleine Kugeln, die ihr auf einem Backblech zwischen 150°C und 170°C backt, bis sie leicht braun sind.
Als letzten Schritt lasst ihr eure Pferdleckerchen einfach für ca. einen Tag abkühlen.

17. Dezember 2017

Dort, wo du bist

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Autor/in: Jessica Winter
Preis als Print: 12,99€
Preis als ebook: 0,99€
Seitenzahl: 302 Seiten 
Erscheinungsdatum: 13.12.2017
Hier könnt ihr das Buch kaufen
Bewertung:  5 von 5 Pandas



Wie weit würdest du gehen, wenn die Person, die du liebst, unerreichbar scheint?



Der zweiundzwanzigjährige Max hat ein Ziel vor Augen, das er um nichts in der Welt aufs Spiel setzen möchte. Je näher er jedoch der geheimnisvollen Andy kommt, desto mehr geraten seine Pläne durcheinander. Und auch Andy fällt es immer schwerer, gegen ihr Herz anzukämpfen. Bei Max fühlt sie sich zum ersten Mal seit langem sicher. Bald schon können beide ihre Gefühle nicht länger leugnen. Doch das Leben schreibt seine eigene Geschichte und Andy verschwindet von heute auf morgen. Max muss ihren Verlust hinnehmen, wenngleich ihn die Erinnerungen und Fragen an sie nie loslassen. Siebzehn Jahre später steht Andy unerwartet vor ihm und bringt seine ganze Welt ins Wanken …


Dem ein oder anderen ist es vielleicht bereits bekannt, während der andere es noch nicht weiß, aber ich bin schon, seit mir Jessica Winter damals angeboten hat "Bis du wieder atmen kannst" zu lesen, ein riesen Fan ihrer Bücher.
Umso glücklicher war ich, dass es nach dem Ende von "Solange du bleibst" doch noch weiterging und ich noch einmal zurück zu den Charakteren konnte, die mir über die Jahre doch sehr ans Herz gewachsen waren, auch wenn es irgendwie nicht mehr das gleiche war, wie zu Beginn. 
Das ist jetzt aber absolut nichts schlechtes, sondern etwas positives, denn auch wenn die Protagonisten nicht mehr die selben sind, so waren sie einem dennoch bekannt, da zum Beispiel Max Jeremy's Bester Freund ist und so merkt man dennoch, dass sich viel getan hat. Einerseits ist es der Autorin wunderbar gelungen den Sprung der Charaktere von Jugendlichen zu Erwachsenen hin zu meistern, ohne dass sich die Charaktere zu sehr verändert haben. Dies konnte man aber auch während "Dort wo du bist" immer wieder feststellen, denn das Geschehen spielt zu zwei verschiedenen Zeiten, einmal auf dem College und beim Wiedersehen der beiden nach 17 Jahren. Aber nicht nur die Charaktere haben sich weiter entwickelt, sondern auch Jessica Winters Schreibstil, so dass es mich emotional noch viel viel mehr mitgerissen hat, als es bei den ersten beiden Büchern der Fall war. (Ein kleiner Tipp an dieser Stelle: HALTET SCHOKOLADE UND TASCHENTÜCHER BEREIT, IHR WERDET ES BRAUCHEN!) Denn die Geschichte hat es ohne übertrieben zu wirken, ganz schön in sich da jeder der beiden, sowohl während dem College als auch danach, sein ganz eigenes Päckchen zu tragen hat, aber sich trotz aller Hindernisse immer und immer wieder aufrappelt und nie aufgibt. Dies bekommt man sozusagen auch hautnah mit, denn die Handlung wird sowohl aus Max', als auch Andy's Sicht geschildert und lies die beiden in meinen Augen einfach nur authentisch und echt wirken. 

So gern ich die beiden Protagonisten auch mag, war mein absolutes Highlight definitiv, dass Julia und Hope (Jeremy's und Julia's Tochter) noch immer eine wichtige Rolle in der Geschichte spielen und man erfährt, was aus den beiden wird.

Am Ende von "Dort, wo du bist" wurde es noch einmal sehr rührend und ich bin sehr froh, dass das Ende so gewählt wurde, denn etwas anderes hätte einfach nicht zu der Reihe gepasst. 

Mein Fazit:
Ein wunderschönes Buch, dass einen vom Anfang bis zum Ende durchgehend berührt und welches deshalb von mir eine ganz klare Empfehlung an alle ist, die es emotional mögen. 😊




>>Und da ich dich an dem wichtigsten Tag meines Lebens nicht bei mir haben kann, werde ich dankbar ein Glas auf dich erheben, weil ich endlich wirklich verstanden habe, dass ich nicht nur überleben muss. Nicht vor mich hinleben. Nichts für dich miterleben. Ich darf einfach leben, ohne mich schuldig fühlen zu müssen, dass ich die Chance dazu habe. <<






ZIRKUSSNACKS zu "Der Mitreiser und die Überfliegerin" von Mira Valentin Part 2

                                     Gebrannte Mandeln


Die Zutaten:

  • 120g Wasser
  • 200g Zucker
  • 1 EL Vanillezucker
  • 0,5 TL Zimt
  • 200g ungeschälte Mandeln





Zubereitung:

Ihr kocht Wasser, Zucker, Zimt und Mandeln in einem Topf, bis sich kein Wasser mehr darin befindet. Anschließend gebt ihr den Vanillezucker dazu und rührt, bis sich dieser vollständig aufgelöst hat. Nun rührt ihr noch ein paar Minuten weiter, bis eure Zuckermasse richtig an den Mandeln klebt. 

Anschließend verteilt ihr eure Mandeln auf einem Backblech, welches ihr vorher mit Backpapier ausgelegt habt und zerteilt eure gebrannten Mandeln ein bisschen mit zwei Gabeln, um zu vermeiden, dass ihr ein Mandel-Zucker-Brett erhaltet.

Solltet ihr das Zerteilen vergessen haben, ist das gar nicht so schlimm, denn ihr könnt eure Mandeln bei ca 150 Grad für ein paar Minuten in den Backofen legen und schon ist die Masse wieder etwas flüssiger und ihr könnt sie zerteilen.

Und dann heißt es entweder, die Mandeln auskühlen lassen oder die Mandeln direkt vernaschen. 😉




16. Dezember 2017

ZIRKUSSNACKS zu "Der Mitreiser und die Überfliegerin" von Mira Valentin

Das STOCKBROT 

Der ein oder andere wird nun sicher sagen, "DAS KENN ICH VOM LAGERFEUER" und das ist auch bei mir der Ort, woher ich es ursprünglich kenne.
Dies liegt aber vermutlich auch daran, dass ich aus einem recht kleinen Ort komme und es hier nur sehr selten mal einen Zirkus gibt. 


Die Zutaten:
  • 400 g Mehl 
  • 1 Pck. Trockenhefe 
  • 1 EL Zucker 
  • 300 ml Milch, warme 
  • 1/2 TL Salz
  • 2 EL Öl 
  • ein paar Stöcke



Als erstes sollten alle Zutaten miteinander vermengt werden. Dies lässt sich am besten mit dem Knethaken des elektrischen Handrührgeräts; einem Thermomix oder einer anderen Küchenmaschine erledigen. 



Anschließend muss der Teig für ca. 15 Minuten an einem warmen Ort ruhen. 
Sobald der Teig aufgegangen ist könnt ihr ihn in mehrere Portionen unterteilen. 

.


Wenn das erldigt ist, könnt ihr eure Portionen zu jeweils ca 20 cm langen Strängen ziehen und diese Spiralförmig um eure Stöcke wickeln. (Ein kleiner TIPP, wenn ihr euer Stockbrot noch etwas formen wollt, könnt ihr das vorsichtig mit etwas Wasser tun) 
Und wenn ihr geschickter seid, als wir und eine vernünftige Feuerstelle habt, könnt ihr euer Stockbrot auch wirklich über dem Feuer rösten.


Solltet ihr aber scheitern, wie wir, habt ihr noch die Option, aus euren Stockbroten Brötchen zu machen.
 

Den Stock habt ihr wenn ihr eine Katze habt auch nicht umsonst besorgt, denn es könnte vorkommen, das eure Katze bereits versucht den Stock als Spielzeug zu verwenden, während ihr noch den Stock mit dem Teig umwickelt.😂


22. Oktober 2017

Löwentochter

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Autor/in: Asuka Lionera
Preis als Print: 14,90€
Preis als ebook: 4,99€
Seitenzahl: 321 Seiten 
Erscheinungsdatum: 27.09.2017
Verlag:  Drachenmond Verlag
Hier könnt ihr das Buch kaufen :)
Bewertung:  5 von 5 Pandas


Es ist töricht, an Märchen zu glauben. Sie werden nicht wahr, auch nicht für Prinzessinnen.
Niemand weiß das besser als ich. Nachdem ich vom Zauber, der meine Erinnerungen weggesperrt hat, befreit wurde, stehe ich vor den Trümmern meiner Existenz: Der Mann, den ich mein Leben lang geliebt habe, ist mit der Frau zusammen, die ich aus tiefstem Herzen verabscheue.

Für mich gibt es keinen Platz. Ruhelos lebe ich von einem Tag zum anderen, ertrage den Fluch, der auf mir lastet und der ein normales Leben undenkbar macht.

Die Hoffnung auf Glück und Liebe für mich habe ich bereits vor langer Zeit verloren, und auch der Waldelf Ayrun, der sich beharrlich in meiner Nähe aufhält und in mir Gefühle weckt, die ich für unmöglich hielt, vermag daran nichts zu ändern.
Als die Zukunft des Königreichs in Gefahr ist, bin ich die Einzige, die den drohenden Krieg verhindern kann.
Doch das geht nicht ohne Ayruns Hilfe …



Ich glaube ich erwähne das mittlerweile bei jeden Buch von Asuka Lionera: WENN IHR NAH AM WASSER GEBAUT SEID, LEGT EUCH TASCHENTÜCHER UND SCHOKOLADE (ODER IRGENDWAS ANDERES😅) BEREIT, ES WIRD SEHR EMOTIONAL!
Und das ist bereits eine Untertreibung, denn kurz gesagt: das Buch reißt einen einfach mit. 
Das hat mich ehrlich gesagt doch etwas geschockt. Ich wusste Asuka Lionera schafft es, immer wieder, mich mit ihren Büchern zu begeistern. Doch diesmal hatte ich echt bezweifelt, dass das funktioniert, da ich nach "Divinitas" und der Kurzgeschichte "Schwarzer Fluch" einen enormen Hass gegen Giselle hegte. Damit meine ich jetzt nicht diesen "Sie geht mir auf den Nerv-"Hass, den ich den meisten anderen Protagonistinnen entgegenbringe, sondern mehr so Richtung "Hass aus tiefstem Herzen". 

Aber so mancher wird es vermutlich schon erahnen, ich bin nicht lange standhaft geblieben. Ich habe es wirklich versucht, da ich sie einfach nicht mögen wollte, aber man lernt sie im Verlauf der Geschichte aus einer ganz anderen Perspektive kennen, als es vorher der Fall war. Dadurch, dass "Löwentochter" aus Giselle's Sicht geschrieben ist, erfährt man viel mehr über ihre Gedanken, Gefühle und die Beweggründe für ihr Handeln. Und auch wenn ich über manche ihrer Handlungen nach wie vor nur den Kopf schütteln konnte, so wurde sie mir doch irgendwann sympathisch und ich lernte, sie immer besser zu verstehen.
Den letzten Funken, durch welchen ich anfing, Giselle wirklich zu mögen, trug allerdings Ayrun's Sicht der Dinge bei. Denn er sieht Giselle nicht wie die anderen Charaktere als arrogante Prinzessin; stattdessen ist er in der Lage, etwas positives in Giselle zu sehen. Gleichzeitig hat Ayrun aber auch etwas in Giselle bewegt und damit auch mehr oder weniger den Anstoß für den Wandel zu geben, den sie im Laufe der Handlung durchmacht. Ayrun ist aber viel mehr, als nur der Grund für irgendeine Veränderung, denn er ist in meinen Augen sowohl Giselle's Ruhepol, als auch der der gesamten Geschichte. Diese Wandlung bzw. dass er das Potential dazu hat, überraschte mich wiederum sehr, denn in "Schwarzer Fluch" erinnerte er mich an einen liebeskranken Hundewelpen, während er hier durch seine ganze Art sogar meinen bisherigen asukanischen Lieblingsprotagonisten von seinem Thron gekickt hat.
Nur Charaktere sind aber noch lange kein Grund, ein Buch mit 5 Pandas zu bewerten, sondern eine Mischung aus vielen verschiedenen Faktoren (Spannung, Emotionen, Verständlichkeit,..) und die wurden hier alle erfüllt...übertroffen...ich weiß nicht...aber ein Buch ist auch nichts, dass man nur anhand von Fakten festmachen kann. Besonders nicht, wenn es aus der Feder von Asuka Lionera stammt, denn sie ist einfach die Autorin der großen Gefühle. Und so gerne ich ihr auch schreibe, dass ich sie hasse, so gerne lasse ich auch zu, dass sie mir mit jedem ihrer Werke wieder mein Herz aus der Brust reißt und es am Ende wieder irgendwie reinstopft. 




Mein Fazit
Es war unheimlich schön, in eine bereits bekannte Welt mit bekannten, aber auch neuen Gesichtern zurück zu kehren und mich einfach wieder flashen zu lassen.  Deswegen hoffe ich, dass  "Löwentochter" noch nicht das Ende war und ich zumindest noch ein letztes mal in diese Welt eintauchen darf.




>>Wie trostlos wäre doch ein so langes Leben wie das unsere, wenn wir nur die Fehler und Schwächen der anderen sehen, anstatt uns über die kleinen Wunder zu freuen.<<