18. Juli 2017

Feel Again

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Autor/in: Mona Kasten
Preis als ebook: 9,99€
Seitenzahl: 480 Seiten
Erscheinungsdatum: 26.05.2017
Verlag:  LYX
Hier könnt ihr das Buch kaufen :)
Bewertung:  3 von 5 Pandas


Ich schreibe das gleich mal Vorweg, nicht dass irgendjemand sagen kann, er wurde ausversehen von mir gespoilert: LESEN AUF EIGENE GEFAHR, da es sich um die Rezension zu einem Folgeband handelt



Er sollte nur ein Projekt sein - doch ihr Herz hat andere Pläne.

Sawyer Dixon ist jung, tough - und eine Außenseiterin. Seit dem Tod ihrer Eltern lässt sie niemanden an sich heran. Das ändert sich, als sie Isaac Grant kennen lernt. Mit seiner Nerd-Brille und den seltsamen Klamotten ist er eigentlich das genaue Gegenteil von Sawyers üblichem Beuteschema. Doch als Isaac, der es satt hat, single zu sein, sie um Hilfe bittet, schließen die beiden einen Deal: Sawyer macht aus Isaac einen Bad Boy und darf dafür seine Entwicklung als Fotoprojekt für ihr Studium festhalten. Aber Sawyer hat nicht mit den intensiven Gefühlen gerechnet, die zwischen ihr und Isaac hochkochen -

Band 3 der Again-Reihe von Spiegel-Bestseller-Autorin Mona Kasten!


Flash mich, ja Flash mich nochmal als wärs das erste mal...Na ja so oder so ähnlich auf jeden Fall. Ja ich bin nicht gut im Lyrics merken, aber das trifft ganz gut auf "Feel Again zu", denn ich hätte mir, nachdem ich Band 1 und 2 eigentlich echt ganz gut fand, gewünscht, dass Band 3 das ganze nochmal toppt und mich so richtig umhaut, denn das war der Band, auf den ich mich von allen am meisten gefreut hatte. Besonders da ich einfach unheimlich neugierig, was passieren würde, wenn der Nerd der Reihe das Bad Girl um Hilfe bittet. 
Ich gebs auch zu, ich hatte irgendwie von Isaac immer das Bild eines Klischeenerds im Kopf. Deswegen hatte es mich auch so überrascht, wie schnell das ganze Umstyling und all die Dating- und Flirtingtipps vom Tisch waren und Isaac zu einem sexy-anschmacht-New Adult Protagonisten wurde, der schon immer den ultimativen Traumkörper unter seinen nerdy Klamotten versteckt hatte. Na gut, dafür gab es eine plausible Erklärung, dennoch fand ich es schade, dass er so extrem schnell seine Schüchternheit hinter sich lies und das ganze nicht noch ein wenig mehr ausgereizt wurde. Aber Traumkörper, schüchtern oder eben nicht schüchtern hin und her, Isaac ist ein toller Charakter, was man als Leser auch erst merkt, als Sawyer hinter seine Fassade blickt und ihn zum Beispiel im Umgang mit seiner Familie erlebt und was er bereit ist, für sie alles zu tun.
Bei Sawyer verhielt es sich relativ ähnlich, was ich sehr schade finde, denn ich hatte, auch wenn ich sie im ersten Band absolut nicht ab konnte, wirklich große Hoffnungen in sie als Protagonistin gesetzt, da sie so anders ist, als Allie und Dawn.
Und am Anfang  war es auch wirklich so, dass es einfach Spaß gemacht zu lesen, weil sich durch ihre Schlagfertigkeit im Kombination, mit dem schüchternen Isaac, aber auch anderen Charakteren, Situationen ergeben haben, wo man einfach lachen musste. 
Nach einigen Kapiteln verläuft sich aber gerade dieser Charakterzug immer mehr und sie wird den vorhergehenden Protagonistinnen Stück für Stück immer ähnlicher. Trotzdem wurde blieb sie mir sympathisch, denn auch wenn ihr Biss gelitten hat und nur noch zwischendrin hervorblitzte, mochte ich es, dass sie anfing, sich anderen Menschen gegenüber zu öffnen und es zuließ das jemand, die Mauer, die sie um sich herum hatte, Stein für Stein abbaute. 
Außerdem ist Sawyer mehr als nur eine toughe junge Frau, denn sie kann ein herzensguter Mensch sein, der sofort zur Stelle ist, wenn andere ihre Hilfe brauchen, egal wie beschäftigt sie selbst gerade ist.
Allerdings gefällt mir die Situation wie es erst dazu kam, nicht ganz so gut, denn ich als normaler Mensch, der so circa in dem Alter der Protagonisten ist, habe mich nur gefragt: "Wieso zur heiligen Hölle könnt ihr euch nicht einfach wie normale Menschen irgendwo treffen und miteinander reden?" Aber na ja geredet wurde leider nicht, stattdessen musste ein schlimmes Ereignis her, dass die beiden endlich miteinander reden und sich alles langsam wieder einrenkt. 

Trotz allem und so sehr ich mich in manchen Momenten aufgeregt habe, habe ich "Feel Again" einfach nur inhaliert, weil Mona Kasten einfach einen Schreibstil hat, der total süchtig macht und man trotz allem einfach wissen will, wie die Geschichte der beiden ausgeht. Und ich muss sagen ich fand das Ende, echt gut und nein, nicht weil das Buch zu Ende war, sondern weil es der Geschichte einfach einen runden Abschluss gegeben hat und mir die Charaktere doch irgendwo ans Herz gewachsen sind. 

>>Wir waren viel zu leichtsinnig und steuerten unaufhaltsam auf eine grandiose Katastrophe zu. Aber der freie Fall fühlte sich einfach überwältigend an.<<


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